Es ist keine fehlende Sache. Es ist ein fehlender Anteil.
Sie sehen sich ein Foto von vor fünf Jahren an und der Unterschied ist zu gering, um ihn zu benennen. Dieselben Augen, dasselbe Lächeln. Aber die Proportionen haben sich verschoben. Die mittlere Wange sitzt einen Millimeter tiefer. Der Tempel ist auf eine Weise ausgehöhlt, die man nicht erkennen kann. Licht fällt anders als früher auf das Gesicht.
Die meisten Patienten, die Filler wünschen, wollen eigentlich keinen Filler. Sie wollen das: die Originalkomposition zurück. Die Wange, die das Auge stützte. Der Kinnwinkel, der das untere Gesicht hielt. Die Schläfenkurve, die dem Wangenknochen seinen Rahmen gab.
Bei der Komposition geht es nicht ums Hinzufügen. Es geht darum, die Proportionen wiederherzustellen, die das Gesicht wie sich selbst erscheinen ließen.